Klassische Naturheilverfahren
Klassische Naturheilverfahren – das Konzept
In diesem einjährigen Kurs erlernen Sie in Kleingruppenarbeit klassische Naturheilverfahren, die sie in überschaubarer Zeit in der eigenen Praxis mit guten therapeutischen Erfolgen umsetzen können und damit den Grundstein auch für Ihren wirtschaftlichen Erfolg legen. Dieser Kurs bildet damit ein praxisbezogenes Gegengewicht zu unserer schulmedizinischen Grundausbildung.
Auch im Hinblick auf die amtsärztliche mündliche Überprüfung ist es für ein überzeugendes Auftreten sehr zu empfehlen, praktische Erfahrung in grundlegenden Naturheilverfahren zu besitzen.
Die Seminarreihe gliedert sich in fünf Blöcke (Fußreflexzonentherapie, Ohrakupunktur, Ausleitungs- und Segmentverfahren, Bachblütentherapie, Ernährungstherapie). Es ist auch möglich, jeden Block einzeln zu belegen.
Für die Absolventen eines Kurses bieten wir die Möglichkeit zu so genannten Vertiefungswochenenden an. Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt. Hier können unsere Teilnehmer ihre Erfahrungen untereinander austauschen und eigene Fälle präsentieren. Das erlernte theoretische und praktische Wissen wird vertieft und erweitert. Nach Bedarf werden Patienten aus der Praxis des Dozenten zur Live-Anamnese und Behandlung in der Gruppe vorgestellt.
Im Anschluss an die Vertiefungswochenenden können die Teilnehmer dann Ihre therapeutischen Kenntnisse in den Arbeitsgruppen beim Bund Deutscher Heilpraktiker in Berlin, dessen Kooperationsschule die ABfH ist, verfestigen. In den Arbeitskreisen halten Schüler den Kontakt zu anderen Kollegen, mit denen sie sich über die jeweiligen Therapieverfahren austauschen können. Dadurch bleibt das erworbene Therapiewissen lebendig. Möchten Sie näheres zu unserer Kooperation mit dem BDH erfahren? Dann klicken Sie hier.
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Der richtige Griff |
Diese Therapieform entwickelte der amerikanische Arzt Fitzgerald Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Fußreflexzonentherapie teilt den Körper in zehn vertikale und drei horizontale Körperzonen ein, die vom Kopf bis zu den Händen und durch den Rumpf bis zu den Füßen durch alle Organe führen. Bestimmte Zonen am Fuß entsprechen so inneren Organen, die durch spezielle Griff- und Massagetechniken beeinflußt und behandelt werden können.
Indikationen
Die Fußreflexzonenmassage bewährt sich als unspezifische
Behandlungsmethode bei vegetativer Dystonie und
funktionellen Organstörungen. Gerade der "kopfige" und
gestresste Patient wird durch die Arbeit an der Peripherie
des Fußes wieder auf angenehme Weise geerdet.
Kursinhalt
Neben dem Erlernen der Lokalisation der zugeordneten
Reflexzonen steht vor allem das Üben der manuellen
Techniken am Fuß im Vordergrund:
- Orientierung über die Anatomie der Füße
- Topologie der Reflexzonen des Fußes
- Arbeitstechniken
- Diagnosetechniken: Was erzählen die Füße? Wie erkenne ich Störungen? Wie finde ich die richtigen Zonen?
- Anwendung der Fußreflexzonenmassage: Manuelle Techniken am Fuß. Optimale Positionierung von Patient und Therapeut
- Ausgewählte Indikationen: Schmerztherapie, vegetative Störungen der Organe
- Praktische Partner-Übungen in Diagnose und Therapie für die Anwendung in der Naturheilpraxis
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Zertifiziert
nach DDH-Richtlinien
Der Kurs ist zertifiziert nach den Richtlinien für die
Ausbildung in Ohrakupunktur des Dachverbandes DDH - Die Deutschen
Heilpraktikerverbände.
Bislang gibt es keine gesetzliche Grundlage dafür, wann sich ein Heilpraktiker das Verfahren "Ohrakupunktur" auf das Schild schreiben darf. Für Patienten ist es deshalb schwierig herauszufinden, ob der mit Akupunktur behandelnde Therapeut eine fachlich fundierte Ausbildung erhalten hat. Auch der an einer Akupunkturausbildung Interessierte fragt sich, nach welchen Kriterien er die Qualität einer Akupunkturausbildung beurteilen soll.
Deswegen haben die im Dachverband "DDH - Die deutschen Heilpraktikerverbände" die fünf größten deutschen Heilpraktikerverbände (Fachverband Deutscher Heilpraktiker, Freie Heilpraktiker, Freier Verband Deutscher Heilpraktiker, Union Deutscher Heilpraktiker und Verband Deutscher Heilpraktiker) zusammengeschlossen und Richtlinien zur Zertifizierung für eine fundierte Ausbildung in Akupunktur und Ohrakupunktur aufgestellt. Diese Richtlinien werden somit von der Mehrzahl der beruflich organisierten Heilpraktiker getragen.
Die Ausbildung in Ohrakupunktur an der ABfH erfüllt die Richtlinien des DDH.
Ohrakupunktur
- eine noch junge Therapiemethode
Die Ohrakupunktur ist eine noch junge Therapiemethode und
methodisch zwischen den Reflexzonentherapien und der
chinesischen Akupunktur angesiedelt: Zwar beruht sie auf
reflexologischen Bezügen, jedoch werden bei ihr mit
Akupunkturnadeln im Sinne einer Regulationstherapie Reize
gesetzt.
Die Ohrakupunktur ist keine Erfindung der Chinesen, gehört
damit nicht zum energetischen Konzept der Traditionellen
Chinesischen Medizin. Tatsächlich ist sie eine französische
"Erfindung" aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts (Paul
Nogier).
Indikationen
der Ohrakupunktur
"Jeder auf einem Trauma
beruhende Schmerz kann durch Auriculotherapie tiefgehend,
schnell und für einen längeren Zeitraum gelindert
werden" (Paul Nogier)
Die Ohrakupunktur ist zunächst bekannt als konservative Therapie bei schmerzhaften, nicht chirurgisch relevanten Zuständen im Bewegungsapparat vor allem, wenn sie traumatischen Ursprungs sind. Aber auch als Langzeittherapie bei funktionellen Störungen innerer Organe und bei vegetativen Regulationsstörungen erzielt diese Therapiemethode gute Erfolge:
- Ischiasneuralgie und Bandscheibenvorfall
- Sportverletzungen (Bänderdehnung)
- Rheumatische Beschwerden (Entzündung der Gelenke, Sehnenscheide und Schleimbeutel)
- Migräne
- Bluthochdruck
- Vegetative Magen- und Darmstörungen
- Regelschmerzen
- Suchtbehandlung (Nikotinentwöhnung, Essstörungen)
Das Ausbildungskonzept der ABfH
Die Ausbildung der ABfH unterteilt sich in einen Grundlagenkurs (Ohrakupunktur A-Kurs) und den Zertifizierungskurs (Ohrakupunktur B-Kurs).
Ohrakupunktur A-Kurs
Das didaktische Konzept des Kurses ist so eingerichtet,
dass der Teilnehmer Schritt für Schritt mit ausreichend
Übungs- und Wiederholungsmöglichkeiten in die Ohrakupunktur
eingeführt wird. Dadurch kann sich der Stoff bei den
Teilnehmern solide verankern.
Ein Lernschritt umfasst 4 Zeitstunden. Zwischen den insgesamt sechs Lernschritten liegt jeweils eine Woche Abstand, die jeder Teilnehmer zum Vertiefen und praktischen Üben des durchgenommenen Stoffs nutzt. Der Kurs wird als Vormittags- oder Abendkurs angeboten.
Am Ende der 6 Lernschritte des A-Kurses beherrschen die Teilnehmer folgende Fähigkeiten:
- Überblick über die Literatur und Geschichte zur OAP
- Kenntnis der Topologie und den Reflexzonen des Ohres
- Beherrschung der Indikationen und Kontraindikationen
- Genaue Kenntnisse der einzelnen Akupunkturpunkte des Ohre
- Kenntnis der Kriterien, mit deren Hilfe eine gestörte Zone am Ohr aufgefunden werden kann
- Praktischer Umgang mit dem Punktsensor
- Entwicklung eines individuellen Behandlungskonzepts, unter Einbeziehung bewährter Indikationen
- Durchführung einer korrekte Nadelung des Ohres unter Einhaltung der Hygienebestimmungen
- Dokumentation der Behandlung und Steuerung des Behandlungsverlaufes
Die Teilnahme an dem B-Kurs setzt den Besuch des A-Kurses voraus. Zudem reicht der Teilnehmer einen eigenen schriftlichen Fallberichts über die Behandlung eines Patienten mit Ohrakupunktur ein. Der Kurs wird als Wochenendkurs angeboten (Sa/So 9-18 Uhr inklusive Pausen).
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Der B-Kurs vertieft nicht nur die Topologie wichtiger Ohrpunkte und wiederholt bewährte Indikationen. Darüber hinaus können die Teilnehmer ihre ersten Praxiserfahrungen diskutieren und Ihre Patientenfälle vorstellen.
Eine Patienten-Livebehandlung des Dozenten mit Gruppen-Anamnese zeigt den Teilnehmern, wie sie ihre Ohrakupunkturbehandlung optimieren könnten.
Das Wissen aus dem A-Kurs wird durch Theorie und Praxis des Nogier-Reflexes (RAC) erweitert. Mit Bestehen der einstündigen Abschlussklausur am Ende des B-Kurses können die Teilnehmer ihre Ohrakupunkturausbildung an der ABfH zertifizieren lassen.
Exkurs: Der Nogierreflex oder réflexe auriculo-cardiaque (RAC)
Der Nogierreflex ist eine spezielle Methode der Pulsmessung, mit deren Hilfe der Therapeut pathologische Ohrpunkte über eine tastbare Änderung der Pulswelle auffinden kann.
Die gekonnte Beherrschung des Nogierreflex stellt eine wichtige Ergänzung zur Arbeit mit dem Punktsuchgerät dar. Sein entscheidender Nutzen liegt in der Störfelddiagnostik bei chronischen Erkrankungen. Das Störfeld bildet eine energetische Blockade (z.B. Narben) und verhindert eine Selbstregulation des kybernetischen Systems "Mensch" hin zur Heilung. Es kann trotz gut gewählter Behandlungsstrategien zur Therapieresistenz führen.
Am Ende der B-Kurses beherrschen die Teilnehmer folgende Fähigkeiten:
- Beherrschung des Nogierreflex (RAC) in Theorie und Praxis
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- Geschichte und Physiologie des RAC
- Physik der stehenden Welle
- Elektrophysiologie der aktiven Punkte am Ohr
- Die Technik der Pulstastung
- Einsatz des 2,7 Volt Hämmerchens zur RAC-Tastung mit elektrophysiologischen Grundlagen
- Störfeld/Oszillation
- Fallbeispiele und Anwendungsmöglichkeiten aus der Praxis
- Vertiefung der Topologie wichtiger Ohrpunkte
- Vertiefung bewährter Indikationen (Suchtbehandlung, Schulter-Arm-Syndrom etc.)
- Behandlungssicherheit
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- von der Anamnese bis zur Auffindung der gestörten Zonen, der Entwicklung des Behandlungskonzeptes und dessen praktischen Umsetzung am Patienten
- Qualifikationsnachweis durch Zertifikat nach bestandender Abschlussklausur
Einen Überblick über das gesamte Ausbildungsprogramm und die Kostenstruktur der Ohrakupunkturausbildung finden Sie unter Ausbildung/Ausbildungsprogramm/Programmüberblick.
Hier ist ein Überblick über Kurstermine und Unterrichtszeiten der Ohrakupunkturausbildung an der ABfH.
Ausleitungs- und Segmenttherapien
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Was sind Ausleitungs- und Segmentverfahren?
Die Ausleitungsverfahren gehen auf die antike Humoralpathologie (Säftelehre) zurück, wonach die Ausgewogenheit der Säfte Blut, Schleim und gelber und schwarzer Galle für Gesundheit oder Krankheit verantwortlich sind. "Überschüssige" Säfte müssen entsprechend ausgeleitet werden, u.a. durch Methoden am Blut- und Lymphstrom wie Baunscheidt oder Schröpfen.
Der Wiener Medizinprofessor Alfrd Pischinger hat die Prinzipien der Säftelehre mit dem Modell der Grundregulation in ein zeitgemäßes naturwissenschafltiches Konzept übersetzt.
Grundlage der Segmenttherapie ist eine Verbindung bestimmter Wirbelsäulenabschnitte mit bestimmten inneren Organen. Durch Stimulierung von Hautzonen im Rahmen der Ausleitungsverfahren kann die Funktion innerer Organe reguliert werden.
Ausleitungsverfahren - das Ausbildungskonzept der ABfH
Ziel des Kurses ist es, dass Sie die vorgestellten Verfahren praktisch am Patienten anwenden können. Hier wird also "Handwerk" unterrichtet. Das bedeutet für den Ablauf folgende Schrittfolge:
Schritt 1: Vorstellung der Grundlagen und Methodik des Ausleitungsverfahrens.
Schritt 2: Behandlungsaufbau: Kontraindiktionen und Indikationen: Wann darf ich dieses Verfahren nicht anwenden? Bei welchen Erkrankungen ist dieses Verfahren wirksam? Welche Hygieneanforderungen und rechtliche Bestimmungen sind zu beachten?
Schritt 3: Praxis: Lokalisation der Segmente mit Einzeichnen am Körper, Anamnese mit Erstellung eines Behandlungsvorschlags, Praktische Demonstration und Anwendung in Partnerübungen.
Die Teilnehmer erhalten ein Skript, dass u.a. Checklisten für die Praxis und wichtige Bezugsadressen enthält. Nach Besuch des Seminars können die erlernten Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten aufgefrischt werden. In Kooperation mit dem Bund Deutscher Heilpraktiker bietet die ABfH eine "AG Ausleitungsverfahren" an, die sich zweimal pro Jahr zum praktischen Austausch trifft.
Kursinhalt Ausleitungsverfahren an der ABfH
Der Kurs umfasst 6 Termine à drei Zeitsunden. In jedem Termin wird ein in der Praxis besonders bewährtes Ausleitungsverfahren vorgestellt und durch praktische Vorführungen und Übungen in Kleingruppen vertieft:
- Einreibungen
- Wickel
- Schröpfen
- Baunscheidt-Verfahren
- Setzen von Blutegeln
- Kleine Neuraltherapie (Narbenentstörung)
Einreibungen
Einreibungen sind tonisierende Massagetechniken über
Reflexzonen der Haut. Sie werden in der Naturheilpraxis
häufig ergänzend bei Problemen wie Kopfschmerzen,
Ischialgie, Angina pectoris-Anfällen, Asthma usw.
angewandt.
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Trockenes Schröpfen |
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Trockenes und
Blutiges Schröpfen
Das Schröpfen ist eine sogenannte Methode am Blutstrom. Es
wird eingesetzt bei gestörtem Säftegleichgewicht im
Kapillargebiet des Gewebes. Für die Anwendung ist der
"Fülle"-Konstitutionstyp vom "Leere"-Konstitutionstyp zu
unterscheiden. Letzterer darf nicht blutig geschröpft
werden.
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Lebenserwecker und Baunscheidt-Öl |
Baunscheidt-Verfahren
Das Hautreiz-Verfahren nach Baunscheidt ist eine Methode am
"Lymphstrom". Lymphatisch-phlegmatische Belastungen und
ihre Folgeerscheinungen bei jung und alt lassen sich mit
dieser relativ jungen Methode hervorragend angehen. Die
Hautreize werden mit einem vom Baunscheid entwickelten
Gerät, dem"Lebenserwecker" und speziellen Ölen,
gesetzt.
Blutegel als
Mikro-Aderlaß
Bei dem Anlegen von Blutegeln handelt es sich um eine
Sonderform des Mikroaderlasses.
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Anlegen von Blutegeln |
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Klassisch ist die Anwendung von Blutegeln bei venösen Stauungen. In Asien sind Mikroaderlässe Tradition, deren Wirkung auf der Qualität der gewählten Lokalisation der Blutungsstelle beruhen. Klassische Mikroaderlaß-Stellen sind die Kniekehle, die Ellbeuge und die Fingerspitzen.
Kleine
Neuraltherapie/ Narbenentstörung
Unter "Kleiner Neuraltherapie" versteht man die intra- und
subcutane Quaddelung von reflektorischen Hautarealen mit
Lokalanästhetika oder anderen Präparaten zur Entstörung von
Narben. Narben können eine sog. Störfeld begründen und
energetische Blockaden verursachen.
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Bachblütenset |
Die von Edward Bach (1886-1936) entdeckten Blütenauszüge, die heute nach ihm benannt werden, stellen auf feinstofflicher Ebene das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele wieder her.
Edward Bach war ein englischer Arzt und Unfallchirug und beschäftigte sich mit Bakteriologie und Homöopathie. Als er 1917 an einem Milztumor erkrankte, gaben ihm seine Kollegen nur noch drei Monate zu leben; daraus wurden 19 Jahre. Bach, der sich immer schon zur Natur hingezogen fühlte, schied aus seiner erfolgreichen Arzttätigkeit aus. Er machte sich auf die Suche nach der wahren Ursache seiner Erkrankung und deren Heilung.
Bach prägte den Begriff des "Lebensplans", nach dem jedem Mensch sein Platz im allumfassenden göttlichen Kosmos bestimmt sei. Nach seiner Überzeugung führt jede Abweichung vom Lebensplan zu inneren Konflikten. Die Folge sind negative Gefühlszustände wie Ängste, Unsicherheit, Einsamkeit, Hassgefühle, Verzweiflung und Mutlosigkeit. Aus dem psychischen Gleichgewicht gebracht, wird der Mensch anfällig für Krankheiten und schädigende Einflüsse.
Bach entdeckte die Heilkräfte spezieller, nach ihm benannter Blüten-, Baum,- und Quellwasserkräfte. Er fand zu jedem Seelenzustand eine passende Blüte, wobei er sie nach folgenden Themen einteilte: Angst, Liebe und Vertrauen, Dienst, Verständnis und Lebensfreude, Lernen, Entscheiden und Erlösen. Insgesamt gibt es 38 Bachblüten, die alle Seelenzustände abdecken.
Edward Bach sagt dazu: " Wir sind alle Heiler, und mit Liebe und Gefühl in unserem Wesen vermögen wir auch jedermann zu helfen, der sich wirklich nach Gesundheit sehnt. Suche nach den herausragenden Konflikten im Patienten, gib die Arznei, die ihm helfen wird, jenen bestimmten Fehler zu überwinden und dazu allen Zuspruch und soviel Hoffnung, die du aufbringen kannst, dann wird die Heilkraft in ihm den Rest vollbringen".
Kursinhalt
- Geschichte der Bachblüten-Therapie (unter besonderer Berücksichtigung der Biographie und Lebensumstände Bachs)
- Systematische Vorstellung der überlieferten 38 Bachblüten
- Wie finde ich die richtige Bachblüte?
- Akutbehandlung und konstitutionelle Behandlung mit Bachblüten
- Besprechung von Fallbeispielen
"Du bist, was du isst" lautet eine alte Gesundheitsweisheit. Unser aller Gesundheit ist untrennbar mit intakten Verdauungsorganen verbunden. Für eine professionelle und erfolgreiche Therapie in unserer Naturheilpraxis ist es unerlässlich, den Patienten neben der eigentlichen Behandlung auch diätetisch kompetent zu beraten.
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Hier begegnen wir einer verwirrenden Vielzahl von sehr unterschiedlichen ernährungstherapeutischen Ansätzen, von der Kartoffel-Diät bis zur Atkinks-Diät, wobei jede Diät für sich den Anspruch erhebt, die Wahrheit gefunden zu haben. Für die Ernährungstherapie gibt es aber eine solche "goldene Wahrheit" nicht.
Entscheidend sind - wie auch bei jedem ganzheitlichen Therapieansatz - die individuellen Besonderheiten beim einzelnen Patienten. Hier muss zunächst eine sorgfältige Anamnese erfolgen, um die Lebens-, Gesundheits- und Ernährungssituation des Patienten zu ermitteln. Auf dieser Basis kann dann eine auf diesen Patienten abgestimmte Ernährungs-Empfehlung gegeben werden.
Deswegen liegt die ABfH sehr viel Wert darauf, zunächst die ernährungswissenschaftlichen Grundlagen der Nährstoffe und des menschlichen Stoffwechsels zu vermitteln. Dieses Verständnis bildet um eine unverzichtbare Basis für jede Ernährungsberatung. Darauf aufbauend werden typische Ernährungsprobleme wie Übergewicht und typische Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Rheuma problematisiert. Als Lösungsansätze werden Vollwerternährung, Heilfasten nach F.X. Mayr und die Azidosetherapie nach Renate Collier vorgestellt und praktisch demonstriert. Das Ganze wird in praktischen Anamnese-Übungen zur klientenorientierten Beratungssituation eingebunden.
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Unseren Kurs gestalten wir abwechslungsreich und spannend, so wie die Kur auch für den Patienten sein sollte. Es genügt eben nicht, dem Patienten eine Kur zu "verdonnern", an der er bald die Lust verliert, sondern der Patient möchte von seinem Therapeuten dabei begleitet und aufgebaut werden. Deswegen legen wir besonderen Wert auf praktische Übungen. Dazu gehören unter anderem bei dem Heilfasten nach F.X. Mayr die Verköstigung von phytotherapeutischen Tees und Entsäuerungsgetränken, die praktische Demonstration der Mayr-Diagnostik in Partnerübungen, die praktische Durchführung einer Azidosemassage nach Collier und bei der der Vorstellung der Vollwerternährung die Live-Herstellung eines Original-Bircher-Müslis mit Verköstigung.
Kursinhalt
- Grundzüge der Ernährungswissenschaft mit Literaturüberblick: Nährstoffe und menschlicher Stoffwechsel
- Beratung bei Patienten mit Übergewicht, Bulimie und Anorexie
- Die Vollwerternährung - mit praktischer Demonstration
- Ernährungsberatung bei stoffwechselbedingten Erkrankungen: Rheuma, Gicht, Neurodermitis und Krebs
- Das Säure-Basen-Konzept und Heilfasten nach F.X. Mayr - mit praktischen Diagnoseübungen
- Azidosetherapie nach Renate Collier mit praktischer Vorstellung der Azidosemassage
- Ernährungsberatung nach klientenorientiertem Beratungskonzept - Ernährungstagebuch und praktische Übungen mit Rollenspiel
Unterrichtszeiten Klassische
Naturheilverfahren
| Fußreflexzonentherapie (Januar/Februar) |
Dienstag oder Mittwoch |
09 bis 13 Uhr 17 bis 21 Uhr |
| Ohrakupunktur (März/April) |
Dienstag oder Mittwoch |
09 bis 13 Uhr 17 bis 21 Uhr |
| Ausleitungs- und
Segmentverfahren (Mai/Juni) |
Dienstag oder Mittwoch |
10 bis 13 Uhr 18 bis 21 Uhr |
| Bachblütentherapie (September/Oktober) |
Dienstag oder Mittwoch |
10 bis 13 Uhr 18 bis 21 Uhr |
| Ernährungstherapie (November/Dezember) |
Dienstag oder Mittwoch |
10 bis 13 Uhr 18 bis 21 Uhr |
Den genauen Kursbeginn erfahren Sie, wenn Sie auf den Menüpunkt Kurstermine/Einstiegstermine klicken.













